Quartalsbilanz: Negatives Zinsumfeld beeinträchtigt Gewinn der Jyske Bank

Jyske Markets

Die Jyske Bank hat im dritten Quartal ein Ergebnis nach Steuern von 365 Millionen DKK erzielt. Dies bedeutet, dass die Bank nach den ersten drei Quartalen des Jahres einen Überschuss von fast 1,5 Milliarden DKK erwirtschaftet hat.

Das Ergebnis des dritten Quartals ist angesichts der Erwartungen der Analysten, die auf ein Ergebnis von etwa 500 Millionen DKK gelautet hatten, enttäuschend.
Vorstandssprecher Anders Dam benennt das negative Zinsumfeld als die Hauptursache für den beeinträchtigten Gewinn.

Die Jyske Bank teilt in Verbindung mit der heutigen Bilanz mit, dass für das Gesamtjahr nun ein Ergebnis von 2 Milliarden DKK erwartet wird. Dies muss vor dem Hintergrund früherer Meldungen über ein erwartetes Ergebnis im Intervall 2 - 3,3 Milliarden DKK gesehen werden.

Schließlich teilt die Bank mit, dass das derzeit laufende Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen DKK auf 1 Milliarde DKK erhöht wird, und dass der Aufsichtsrat als eine Konsequenz dessen in der Hauptversammlung vorschlagen wird, dass für das Geschäftsjahr 2019 keine ordentliche Dividende ausgezahlt wird.

Zu den Quartalszahlen

Standard & Poor’s erhöht Senior Rating der Jyske Bank auf A mit Stabilem Outlook

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das Senior Rating der Jyske Bank von A- auf A sowie das kurzfristige Senior Rating der Jyske Bank von A-2 auf
A-1 mit Stabilem Outlook heraufgestuft. Standard & Poor’s hatte im April 2018 das Senior Rating der Jyske Bank auf „Positivem Outlook” eingestuft, was auf den erwarteten Begebungen von verlustabsorbierenden Anleihen durch die Jyske Bank basierte.

Standard & Poor’s ist der Einschätzung, dass sich die wirtschaftlichen Risiken in der dänischen Wirtschaft verringert haben. Dies bedeutet, dass Standard & Poor’s Kapitalanforderungen an die Jyske Bank gesunken sind. Wenn man hierbei auch die bereits vorgenommenen Begebungen von verlustabsorbierenden Anleihen berücksichtigt, bietet dies die Grundlage für die Heraufstufung.

Die von Standard & Poor’s risikobereinigte Kapitalquote (RAC), die Ende des zweiten Quartals 2019 auf 10,3 % gelautet hatte, würde nach der Heraufstufung 11,7 % betragen.